Etliche Jahre nach dem zweiten Welt-krieg wuchs in Europa das Verlangen nach Ausspannung, Unterhaltung, Freiheit und Sport.
Die Einwohner von Alta Badia, die auf ihren kleinen Bauernhöfen ein ein-faches Dasein fristeten, erfassten die Situation und bauten Gäste-zimmer, Pensionen und Hotels.
Die Voraussetzungen waren alle gegeben: schöne Landschaft, interessante Wandergebiete, intakte Natur und gesunde Bauernprodukte.
Dazu kam der Eifer und die angeborene Freundlichkeit der Bewohner mit ihrer ladinischen Kultur und Tradition.
Am 22.12.1965 wurde „La Stüa“ in St.Kassian vom Pfarrer Chizzali gesegnet .
Es war das erste Hotel mit ladinischem Namen, das die Besitzerin Ilda Pizzinini,
Lehrerin in Abtei aus kulturhistorischen Gründen so benannte.
Aber nicht nur , denn „La Stüa“ heißt ja di Stube, das Herzstück des Hauses, wo sich die Familie versammelt, wo
Feste gefeiert werden, wo man sich wohlfühlt. Dies sollte das Hotel charakterisieren. Ab 1974 bis 2001 wurde das Haus in Abständen vergrössert und modernisiert. Ilda bekam 1977 Hilfe von Ihrem Mann Maurizio und bald kam die Nichte Rita als Sekretärin ins Haus. 1994 brachte sie ihren Mann Sauro und zwischen 1995 und 2003 brachten Robert,
Gabriele und Michele Schwung ins Haus. Nun hoffen die stolzen Eltern auf eine fortwährende Familienführung des Hauses, die den Gästen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft ein zweites Zuhause bieten soll.